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Gemeinderat Bezirksobmann Salzburg Stadt Albert Preims
Ehrenpräsident Hans Wirrer


Bürgerliste stellt durch Antrag Kriegerdenkmäler in FrageÖVP - GR Albert Preims: „Kriegerdenkmäler nicht für Profilierungsversuche missbrauchen!“ Hans Wirrer: „Offensichtlich gehen den Grünen die Themen aus. Ich fordere ein Ende der unnötigen Debatte“

„Bereits vor Jahren hat es eine Diskussion rund um die Gestaltung von Kriegerdenkmälern gegeben, inklusive eine eigene Prüfung durch Historiker. Auch damals eine unnötige Diskussion, der dann Bürgermeister Dr. Reschen, völlig zu Recht ein Ende bereitet hat“, erinnern Hans Wirrer, Ehrenpräsident des Salzburger Kameradschaftsbundes und GR Albert Preims, Bezirksobmann Salzburg Stadt.
„Es ist schon bezeichnend, dass ein Gemeinderat der Stadtgrünen, der bisher nur dadurch aufgefallen ist, dass er die Subventionierung von Pulvergeld für Brauchtumsschützen nicht goutiert, durch Wiederholung einer längst ausgestandenen Diskussion versucht, sich zu profilieren. Es muss schlimm um die Grünen stehen, wenn ihnen nichts mehr anderes einfällt“, resümiert GR Albert Preims.

Absage an Bilderstürmerei - Respekt vor Denkmälern

Aus Sicht des Salzburger Kameradschaftsbundes sei festzuhalten, dass Kriegerdenkmäler, wie sie in zahlreichen Orten dieses Landes und auch in der Stadt Salzburg stünden, so errichtet worden seien, wie sie die Leute damals haben wollten. „Die Denkmäler sind in vielen Fällen ein Ersatzgrab, da die richtigen Gräber oftmals nicht bekannt sind oder in weiter Ferne liegen. Als solche sind die Denkmäler auch zu respektieren. Die Kriegerdenkmäler, liebevoll gepflegt und restauriert, sind aus dem Ortsbild nicht wegzudenken. Der Kameradschaftsbund versteht sich als Hüter dieser Denkmäler und wir lassen an diesen sicher nicht aus irgendwelchen Profilierungsneurosen herumpfuschen“, stellen Hans Wirrer und Albert Preims klar, die dieser Form eines zeitgeistigen Ikonoklasmus (Anmerkung: Bilderstürmerei) hiermit eine deutliche Absage erteilen.
„Wenn ein grüner Gemeinderat nun moralinsauer darauf verweist, dass Kriege immer mit Not und Leid verbunden sind, verbreitet er nicht nur Allgemeinplätze, diese Botschaft verkünden alle Kriegerdenkmäler, jedes auf seine Weise. Dafür bedarf es keiner Zusatztafeln oder irgendwelcher Ergänzungen. Die Leute verstehen diese Botschaft ganz gut. Ich darf ihm auch ins Stammbuch schreiben, dass niemand besser als die Soldaten über die Auswirkungen von Krieg und Kampf bescheid weiß. Das gilt übrigens auch heute, sei es im Kosovo oder sei es im Tschad, wo der Einsatz von Soldaten nötig ist, um ein sicheres Umfeld zu schaffen.
„Wir halten fest, dass der Kameradschaftsbund, dem in vielen Fällen auch die Denkmäler gehören, deren Änderung im Sinne des Antrag des grünen Gemeinderates sicher nicht akzeptieren wird. Wir fordern den Bürgermeister auf, die Debatte darüber, wie einst sein Amtsvorgänger, sofort wieder zu beenden. Es gibt, so glauben wir, wichtigere Themen, denen sich die Gemeindepolitik widmen sollte“, so Hans Wirrer und Albert Preims abschließend.
23. Juni 2009